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Viele von uns leben ein automatisiertes, ein unbewusstes Leben. Weil das System, das wir Menschen uns geschaffen haben, uns dazu bringt, unser Innerstes zu verleugnen. Es geht hauptsächlich darum, was wir haben, was wir noch schaffen müssen und nicht darum, wer wir sind (Buchtipp: „Haben oder Sein“ von Erich Fromm). Wir haben den bewussten Bezug zu uns selbst verloren.

Wir tragen alles bereits in uns. Das universelle Eins-sein, die Freude, die Unendlichkeit und die bewusste Präsenz. Wir müssen es nur wiederentdecken. Und das ist der Weg, den es sich lohnt, zu beschreiten. Der Weg des Aufwachens, der Weg der Achtsamkeit, der Bewusstwerdung. Es ist die Heilung, die uns wieder mit uns selbst verbindet.

In diesem Artikel möchte ich 6 Möglichkeiten vorstellen, die mir geholfen haben, mehr Bewusstheit in mein Leben zu bringen.

1. Dich selbst zur Priorität in deinem Leben machen

Es sich selbst erlauben, sich klar zu positionieren. Das bedeutet auch das Leben selbst in die Hand zu nehmen, Verantwortung übernehmen und nicht in die bequeme Opferrolle zurückfallen lassen. Für mich bedeutet das auch sich selbst kennenzulernen. Seine Vergangenheit, Muster, die man hat. Auch das Unbewusste aufzudecken. Trotzdem, sollte man sich nicht darin verlieren und an einem gewissen Punkt mit der Vergangenheitsbewältigung abschließen. Die Vergangenheit loslassen. Der Weg zur inneren Freiheit beginnt damit, dass du dir die Zeit gibst, dich selbst zu erforschen.

Getting in touch with your true self must be your first priority.

Tom Hopkins

2. Bewusster Sein durch Meditation und Yoga

Nicht umsonst gibt es einen Hype um Yoga. Yoga wird jedoch hauptsächlich als körperliches Work-Out gesehen. Das ist auch gut, greift aber zu wenig weit. Beim Yoga geht es darum, in den Asanas präsent zu sein. Die Gedankenschleifen abzustellen und in den Flow zu kommen. Aber auch wenn Yoga nichts für dich ist, kann kannst du nur die Meditation für dich herausnehmen, um die innere Stille in dir auszuweiten. Die innere Stille ist ein Pool, dass sich nach jeder Gelegenheit sehnt aufgefüllt zu werden. Dafür muss man nicht stundenlang im Schneidersitz sitzen, wenn man die einfache Anwendung verstanden hat, kann man es auch während des Alltages einsetzen.

The real meditation practice is how we live our lives from moment to moment to moment.

Jon Kabat-Zinn

3. Mit den Morgenseiten in den Tag starten

Aus dem Buch „Der Weg des Künstlers. Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität“ von Julia Cameron (Buch gibt es auf Spotify als Hörbuch), habe ich mir das Konzept der Morgenseiten mitgenommen. Tatsächlich, es hat mir geholfen mich mit meiner inneren Stimme zu verbinden. Die Morgenseiten sind drei Seiten, die du jeden Tag nach dem Aufstehen frei zu schreibst (Free Writing). Dabei ist egal was man schreibt, einfach alles was einen in den Sinn kommt. Das Geschriebene soll nicht von der Erwartung beladen sein, es danach auch zu verwenden. Es geht darum einfach frei zu schreiben, egal was kommt. Alles ist erlaubt, auch mehrmals hintereinander „Ich weiß nicht was ich schreiben soll.“ zu schreiben. Aber das kommt in den seltensten Fällen vor, denn die Gedanken kommen und es ist reinigend sie aufs Papier zu bringen. Danach ist man gut vorbereitet zu meditieren. Schon die Morgenseiten an sich sind eine Art Meditation, sie sind ein bewusster Start in den Tag.

Mystery is at the heart of creativity. That, and surprise.

Julia Cameron

4. Mit dir selbst liebevoller und bewusster umgehen

Gut mit sich selbst umgehen, heißt dafür sogen, dass es einem emotional, physisch und spirituell gut geht. Wenn das bei dir gerade nicht so gut funktioniert, dann hilft vorerst positives Denken oder zumindest das bewusste Erkennen von negativen Gedanken über sich selbst. Diese Gedanken, stammen von der Prägung, die wir schon in unserer Kindheit bekommen. Sie sind größtenteils nicht wahr und erschweren es uns zu uns selbst vorzudringen. Ab dem Moment, ab dem du es schaffst, die negativen Gedankenschleifen loszulassen, bist du weit vorangeschritten. Es ist wie ein heimkommen und die Milde ergießt sich auch über die anderen Menschen in deinem Umfeld. Habe Vertrauen, dass alles genauso passiert wie es sein soll.

To love oneself is the beginning of a life-long romance.

Oscar Wilde

5. Erkennen, dass du selbst dein eigener Meister ist

Viele von uns, suchen im Außen nach Ratschlägen, nach Hilfe und Heilung. Doch niemand kann uns erklären wie unser Leben funktioniert und was für uns gut ist. Das können wir nur herausfinden, wenn wir es schaffen, uns mit unserem Inneren zu verbinden. Dann bekommen wir eine Richtung und sehen mit viel mehr Klarheit, was die Ausrichtung unseres Lebens sein soll.

Buddha’s teaching is that you are your own master; everything depends on yourself.

Dalai Lama

6. Bewusst loslassen lernen – Gedanken, Gefühle, Stimmungen, Menschen, Orte – alles im Leben ist variabel

Das zu verinnerlichen und eine Freude dabei zu empfinden, die Vergangenheit loszulassen, kann einem dabei helfen, die Schönheit des Lebens wahrhaft zu sehen. Dann sind wir auch dazu bereit, den aktuellen Moment mit Frische zu begegnen. Dann können wir im besten Fall auch Menschen , die es normalerweise sehr gut schaffen, unsere Knöpfe zu drücken, unvoreingenommen gegenübertreten. Wir verinnerlichen, dass alles was uns passiert und jede Person, der wir begegnen, uns etwas beibringt. Das bringt eine Liebe und Milde in unser Sein, das ohne Erwartungen jedem neuen Moment begegnet.

People have a hard time letting go of their suffering. Out of a fear of the unknown, they prefer suffering that is familiar.

Thich Nhat Hanh
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