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Das „Café am Rande der Welt“ von John Strelecky ist eine kurze Geschichte, die dazu anregt über sich selbst und das Leben nachzudenken. Es fordert dich heraus die wichtigsten Fragen zu stellen und begleitet dich erklärend dabei. Es geht darum sich die Sinnfrage zu stellen. Und vor allem die Frage, was wir in unserem Leben tun. Strelecky berichtet von einem Besuch in einem myteriösen Café, in dem ihm selbst einiges klar geworden ist. Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Buch habe ich hier kurz zusammengefasst. Es soll euch nicht davon abhalten das Buch zu lesen. Die kleinen Geschichten darin sind sehr eindringlich und bringen einen zum Nachdenken.

1. Auch wenn der Weg aussichtlos scheint, irgendwie scheint im Leben alles seinen Sinn zu haben.

Im Nachhinein zeigt sich ein roter Faden, der auf den ersten Blick nicht erkennbar ist und sogar Krisen erklärt.

2. Manche Menschen entscheiden sich dazu die Frage zu stellen, warum sie hier sind.

Wenn wir uns diese Frage aufrichtig stellen, wird sie sich wie ein Sog durch unser Leben ziehen, weil sie beantwortet werden möchte. Die Frage wird so lange im Vordergrund stehen, bis die Antwort klar geworden ist. Und dann sollten wir genau das tun, was deiner inneren Bestimmung entspricht.

3. Um auf die Frage warum man hier ist ein Antwort zu finden, sollten wir unterschiedliche Dinge unternehmen.

Wir sollten versuchen uns das Umfeld zu schaffen um darüber nachzudenken. Zum Bespiel meditiert man, unterhält sich mit Leuten oder verbringt alleine Zeit in der Natur.

4. Sobald man seine Bestimmung herausgefunden hat, wird man sie auch verwirklichen wollen.

Es wird schwieriger sich dagegen zu wehren. Wir beschäftigen uns intensiv damit. Probieren unterschiedliche Tätigkeiten aus, die unserer Bestimmung dienen. Wenn wir unsere Bestimmung kennen, sollten wir alles herausfinden was mit der Bestimmung zu tun hat. Das passiert wie automatisch.

5. Wenn wir nicht wissen warum wir hier sind, tun wir einfach unreflektiert das, was die meisten Menschen tun.

Wir verbrauchen unsere Energie mit Dingen, die nicht unserem Selbst entsprechen und haben für jene Dinge, für die wir eigentlich bestimmt sind, keine Zeit mehr. Vieles versucht meine Aufmerksamkeit zu bekommen, auch wenn es nicht mit meiner Bestimmung zu tun hat. Das lenkt mich ab. Glück und Erfüllung kommen nicht von neuen Dingen die wir uns kaufen, auch wenn uns das von der Werbung suggeriert wird. Ich kann mich aber bewusst für Aktivitäten entscheiden, die mit meiner Bestimmung zu tun haben und andere Themen zurückstellen. Das ist jedoch nur möglich wenn wir unsere innere Bestimmung kenne.

6. Ich kann schon jetzt das tun, was ich machen möchte.

Dafür muss ich nicht auf den Ruhestand warten. Vieles schieben wir in unsere Zukunft, anstatt es gleich zu tun. Das ist ein Trugschluss. Wir können Geld anhäufen mit Dingen, die wir nicht gerne tun. Das Geld benutzen wir dann um uns von unserem Alltag entkommen, um abzuschalten. Wir können aber genauso gut versuchen Geld zu verdienen mit Dingen, die wir gerne tun. Mag es auch weniger sein, so brauchen wir auch weniger, weil wir etwas machen wovon wir keine Ablenkung oder Auszeit brauchen.

7. Menschen, die nicht tun, was ihrem Zweck der Existenz entspricht, fürchten sich vor dem Tod.

Denn sie befürchten keine Möglichkeit oder Zeit mehr haben etwas zu tun, das ihrem Selbst entspricht. Wenn man jedoch das macht, was man gerne macht, braucht man keine Angst haben, dass später die Zeit zu knapp wird um genau das zu tun.

8. Die Menschen, die ihrem Daseinszweck folgen, sind normalerweise auch gut darin. Sie erleben scheinbar unerwartete positive Dinge.

Dinge, die sie gerade brauchen. Zum Beispiel bekommen sie einen Kontakt zu ihrem größten Vorbild. Oder sie bekommen ein unerwartetes Jobangebot, ohne sich zu bewerben. Sie stecken andere mit ihrer Begeisterung und Leidenschaft an und so sind andere Menschen auch bereit sie zu unterstützen. Die Begeisterung für die Sache verbreitet sich. Dadurch treten Ereignisse auf, die ihnen helfen erfolgreich zu sein.

9. Wir kontrollieren jeden Moment unseres Lebens selbst.

Wir tun dies, trotz allem, was wir an eigenen Denkmustern haben oder von anderen oder der Gesellschaft gelernt haben. Man ist in der Lage seinen Weg selbst zu wählen. Man sollte sich nicht von anderen überrennen lassen, oder gar zu dem Punkt kommen, an dem man denkt, sein eigenes Schicksal nicht mehr in der Hand zu haben. Es geht darum, das zu tun, was wir als erfüllend empfinden, nicht weil ein anderer uns sagt, dass es erfüllend ist.

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