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Beim Jahreswechsel geht es darum das Alte loszulassen und das Neue Willkommen zu heißen – Vier Fragen die du dir stellen kannst, um den Jahreswechsel mit mehr Bewusstheit zu begehen.

Eigentlich ist jeder Tag ein neuer Tag und ich kann mich auch jeden Tag entscheiden, was ich will, was ich nicht will und wer ich sein will. Und trotzdem – der Jahreswechel ist für die meisten etwas Besonderes. Es ist wie ein Portal, das in etwas Neues, nie dagewesenes führt. Hinter diesem Portal scheint alles möglich. Was für ein schöner Gedanke. Wie Kinder sich auf Weihnachten freuen, darst  du dich auf das neue Jahr und auch auf jeden neuen Tag freuen.

Für mich stellen sich um den Jahreswechsel diese vier grundlegenden Fragen:

  • Wofür bin ich dankbar?
  • Was will ich beibehalten?
  • Was will ich loslassen?
  • Was wünsche ich mir für das neue Jahr?

1 Wofür bin ich dankbar?

Bevor ich mit einem Thema abschließe, ist es heilsam, das Positive darin erkennen. Für viele von uns war 2020 ein schwieriges Jahr und trotzdem gibt es bestimmt bei uns allen Dinge, für die wir dankbar sein können. Vielleicht ist dein Familienleben durch die Lockdowns inniger geworden, vielleicht tust du endlich das, was du liebst. Das ist für jeden individuell und das Auseinandersetzen damit, bringt dich in eine positive Grundhaltung. Denn du suchst nach dem, wofür du dankbar bist. Und diese dankbare Haltung, ist eine gute Grundlage für den Start ins Neue Jahr.

2 Was will ich beibehalten?

Ausgehend von dem, wofür ich dankbar bin, kann ich mir auch überlegen, was will ich im neuen Jahr beibehalten. Welche positiven Gewohnheiten habe ich etabliert, welche Dinge getan, die ich weiter fortsetzen will? Bei mir ist das zum Beispiel, dass ich mir jeden Morgen 15-20 min Zeit nehme, um Yoga zu machen. Das will ich beibehalten. Das ist selbstverständlich für jeden anders. Und es gibt bei Weitem bestimmt nicht nur eine Gewohnheit, die du mitnehmen möchtest.

Mache dir bewusst: Dein Leben baut sich aus deinem Alltag zusammen und den solltest du dir so schön wie möglich machen. Deshalb geh einen typischen Tag von dir durch. Was ist es, was du jedenfalls weiterführen möchtest? Was bereitet dir an so einem typischen Tag Freude? Und das führt uns auch schon zu nächsten Frage:

3 Was will ich loslassen?

Wenn du das alte Jahr oder auch die letzten Jahre Revue passieren lässt, gibt es sicher Dinge und Themen, die du gerne loslassen möchtest. Gedanken, die bis vor Kurzem noch für dich real waren (z.B. Ich bin nicht gut genug). Personen, die sich aus deinem Leben entfernt haben und die du gehen lässt. Vielleicht auch Muster, durch die du dir immer wieder dasselbe ins Leben holst (z.B. Drama, Konflikte, Unsicherheit). Oder Gewohnheiten, die dir wertvolle Zeit für gehaltvollere, freudvollere Dinge wegnehmen (z.B: Netflix Binge-Watching, Shopping…).

Mache dir bewusst welche Dinge es sind , die du loslassen oder abschließen möchtest. Um das zu tun, helfen mir oft Rituale. Ich gestalte die Rituale meistens spontan, so wie sie sich richtig anfühlen. Lasse mich dabei von meiner Intuition führen. 

Bei all den Ritualen verwende ich auch das südamerikanische Räucherholz Palo Santo, zur Reinigung. Es hat einen wunderbaren Duft und es wird von Schamanen zur Reinigung der Energien verwendet. So räuchere ich vor jedem Ritual den Ort und mich selbst aus. 

Außerdem verwende ich schöne Mantren, die mich beim Loslassen unterstützen z.B.: Ra Ma Da Sa Sa Say so Hung von Dev Suroop Kaur oder Om Namah Shivaya/Thy Will be Done von Donna De Lory

Hier ein paar Loslass-Rituale:

— Feuer: Schreibe alles auf einen Zettel, was du nicht mehr in deinem Leben haben möchtest. Lass dir dabei Zeit und gehe in dich. Anschließend verbrennst du den Zettel. Ich verwende dafür einen kleinen Topf und den Deckel zum Abtöten des Feuers.

— Wasser: Mein Badewannen-Ritual ist ganz einfach. Du machst es dir in der Badewanne gemütlich und überlegst, was du gerne loslassen möchtest. Anschließend, wenn du die Badewanne auslässt, lässt du ganz bewusst alles abfließen. Das funktioniert auch beim Duschen. Du stellst dir vor, wie alles abfließt und von dir geht. 

— Symbole: Solltest du ein Symbol haben, das du mit dem, was du loslassen möchtest verbindest, kannst du es in dein Ritual einbinden. Du kannst das Symbol z.B. in einen Fluss werfen oder auch jemandem schenken. Hier solltest du dir nur ganz sicher sein, dass es eine Befreiung für dich ist, wenn du das Symbol loslässt, sodass du dich anschließend nicht schlecht fühlst.

Losslass-Ritual: Verbrennen, was du nicht mehr brauchst.

4 Was wünsche ich mir für das neue Jahr?

Wir sind oft dazu angehalten, mit dem zufrieden zu sein, was wir haben. Und erlauben es uns deshalb nicht, mehr zu wollen. Aber du kannst das für dich auch anders entscheiden: Ja du kannst dir erlauben, dir etwas zu wünschen. Du darfst dir auch für jeden neuen Tag etwas wünschen, aber der Jahreswechsel bietet sich als Zensur an. Trau dich, in dich hineinzuhören. Trau dich, zu wachsen und noch größer zu werden. Was ist da in dir, was noch gelebt werden will? Was wünscht du dir tief drinnen?

Für mich ist das viel mehr als ein Vorsatz. Vorsätze haben für mich etwas von – Ich verpflichte mich das und das zu tun. Ich MUSS. Ein Wunsch ist vielmehr ein ich-WILL oder ein ich-DARF. Für mich fühlt sich das um einiges angenehmer an. Deshalb gebe ich lieber Wünsche ab. Und erwarte nicht, dass ich irgendwelche Vorsätze, die ich nach 2 Wochen nicht mehr gut finde, erfülle.

Hier ein paar Ideen, wie du dir über deine Wünsche klarer werden kannst:

— Schreiben: Beginne einfach ein Blatt mit der Frage: Was wünsche ich mir fürs neue Jahr? Und dann setze den Stift aufs Papier und lass ihn ziehen. Ganz egal was kommt, lass es zu und träume.

— Visualisieren und träumen: Wo siehst du dich in einem Jahr? Was wäre wenn sich dein Leben komplett nach deinem Wunsch verändert hätte? Welche Menschen wären um dich und was würdest du tun? Schau dir dazu auch den Artikel zum Gesetz der Anziehung an.

— Vision Board: Wenn du die Vision für dein Leben gerne plastischer vor dir haben möchtest kannst du dir ein Vision Board basteln. Mit Bildern und konkreten Wünschen und Farben usw. Lass deiner Kreativität freien Lauf.

— Album: Ich habe vor Kurzem ein kleines Foto Album auf meinem Handy angelegt. Hier kannst du deinen Wünschen ein Gesicht geben. Ein Bild von einem Haus auf Bali, die Traumküche, dem Traumjob usw. die Google-Suche hilft hier weiter 😉

Auch wenn du diesen Artikel am 01. Oder am 02.01. oder irgendwann im August liest. EGAL! Es ist nie zu spät um sich über sich und sein Leben Gedanken zu machen. Denn genauso lernst du dich selbst kennen. 

In unserem Leben geht es eben auch darum, zu erkennen: Was will ich und was will ich nicht. Manchmal müssen wir das schmerzhaft erfahren, doch das Leben meint es gut. Denn so lernen wir. Wir lernen auf unsere innere Stimme zu hören. Und wir erkennen, wie wir leben wollen.

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