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Wie du auf “Empfangen” umschalten kannst? Finde, was dich sabotiert und komm mehr ins SEIN. Der erste Schritt: Lies diesen Artikel, denn er ist auch eine Anleitung wie es jedenfalls NICHT klappt und daraus wirst du Vieles für DICH ableiten können.

Ich habe in den letzten Jahren erfahren, mit wieviel mehr Leichtigkeit ich mein Leben erschaffen kann, wenn ich im „Empfangsmodus“ bin. Das Empfangen ist eine weibliche Qualität. Während das Geben und Tun männlich geprägt ist. Ich tue etwas, damit ich im Gegenzug etwas bekomme, ist das, was wir kennen. Ich bin einfach, um zu empfangen, ist das, was wir manchmal nicht sehen und als unsere Fähigkeit erst wieder neu entdecken dürfen.

Wir sabotieren uns oft beim Empfangen

Wir sabotieren uns oft selbst, weil wir uns die Geschichte erzählen, dass es eben nur „schwer“ geht. Ich muss hart arbeiten, damit ich erfolgreich bin. Ich muss für alle sorgen, damit ich etwas zurück bekomme. Manche von uns haben das so verinnerlicht, sie es auf bewusster Ebene gar nicht mitbekommen.

Was wollen wir überhaupt “empfangen”?

Was ist es denn, was du dir wünschst? Ist es z.B. Liebe, Geld, tiefe Beziehungen, Freundlichkeit, Geschenke, Möglichkeiten, Idee, Impulse, Antworten… Beim Empfangen geht es nicht nur ums Materielle. Du kannst auch Inspiration “empfangen”. Oftmals wollen wir “es” sofort. Und wir sind enttäuscht, wenn wir es (noch) nicht in unserem Leben sehen. Durch die Ungeduld lassen wir unseren Wunsch oft einfach wieder sein und sabotieren uns damit selbst. Denn tief drinnen ist für viele von uns das “Sichere”, was wir haben und kennen, einfacher und kontrollierbarer.

Eine Anleitung, wie der Empfangsmodus NICHT klappt:

Wie wir uns selbst blockieren ist individuell – weil jeder hat eine andere Geschichte – und trotzdem gibt es ein paar Ähnlichkeiten, die ich hier gesammelt habe. Hier eine eine paradoxe Anleitung, wie es bestimmt nicht klappt: Wie du eben NICHT in deinen weiblichen Empfangsmodus tappen kannst. Wenn du step-by-step diese Punkte in deinem Leben betrachtest und veränderst, dann wird auch das Empfangen wieder leichter für dich.

1 Du träumst nicht (mehr). 

Du hast aufgegeben, dir irgendetwas zu wünschen, weil du denkst, dass es sich für dich sowieso nicht erfüllt. Unter dem Motto: Träume sind Schäume – hast du gar keine Träume mehr. Da sind keine Ziele, die dich wachsen lassen und auch keine Vision, die dich antreibt. Frage: Was, wenn du dich wieder für die unzähligen Möglichkeiten öffnest? Was, wenn du beginnst dich zu fragen: Wie will ich es haben?

2 Du siehst das, was in deinem Leben ist als normal an.

Du nimmst das, was in deinem Leben ist, als selbstverständlich an. Es ist da und wird von dir nicht weiter beachtet. Frag dich mal: Was in deinem Leben ist schon bemerkenswert und wertvoll für dich? Vielleicht hast du einen Garten oder einen Balkon oder ein Fenster, von dem aus du einen Baum siehst. Oder du hast fließendes Wasser. Oder du hast eine kuschelige Couch. All das. Beginne es wieder mehr zu sehen und den Wert hinter all dem zu erkennen. Der Fokus auf das, wofür wir dankbar sind und auf das, was wir heute schon empfangen, beschenkt uns mit noch mehr. Teile deine Freude darüber auch mit anderen und auch das wird wiederum mehr in dein Leben ziehen.

3 Du bist immerzu beschäftigt und im Tun.

Du bist ständig beschäftigt. Kurz innehalten und dir selbst eine Pause gönnen, dafür hast du keine Zeit. Dabei sind es genau diese Seins- und Reflektionsphasen, die uns ruhig machen und durch die wir unser Selbst besser kennenlernen. Dazu musst du nicht stillsitzen und meditieren, wenn das nicht deins ist. Aber du darfst dich mit dir selbst beschäftigen und dir selbst in die Augen blicken. Im Sein wirst du zu der Person, die du sein möchtest. Und das zieht wiederum Neues in den Leben. Denn wir wachsen ständig.

4 Du versuchst alles zu kontrollieren.

Wenn du versuchst alles zu kontrollieren, dann hat das Leben keinen Spielraum dir noch etwas Schöneres zu schenken, als das, was du dir selbst durch deine Kontrolle zugestehst. Das Loslassen von Kontrolle oder die Hingabe erfordert Mut. Weil es immer mit Risiko zu tun hat. Das Risiko zu gewinnen und das Risiko zu verlieren geht Hand in Hand. Wir wollen nicht verlieren. Aber ohne das Risiko der Veränderung, gibt es eben auch kein Gewinnen. 

5 Du denkst, du müsstest immerzu geben damit du etwas bekommst. 

Wenn du denkst, du musst immer etwas geben, um etwas zu bekommen, dann wird dein System den Empfangsmodus für gefährlich erachten. Denn wenn du etwas empfängst ohne zu geben, dann kommen Gefühle wie Schuld oder schlechtes Gewissen auf. Gefühle, die wir unbewusst vermeiden möchten und damit sabotieren wir auch das Empfangen. Arbeite also daran, dass du tief in dir weißt, dass du all das, was du dir wünschst, auch verdienst.

6 Du selbst hast die Freude am Geben verloren

Manchmal wollen wir nichts geben, ohne sicher zu sein, dass wir etwas daraus ziehen können. Wir wollen kein Risiko eingehen. Halten uns zurück, vielleicht aus Angst vor Zurückweisung oder weil wir einfach die Freude am Geben verloren haben. Am Geben ohne der Erwartungen, etwas zurückzubekommen. Und paradoxerweise ist auch dieses Geben ohne Erwartungen, etwas, das uns am Ende so viel mehr zurückgibt.

7 Was du empfängst, weist du bescheiden zurück

Wie oft sind wir von Komplimenten eher peinlich berührt, sagen Dinge wie „Ach das ist nichts besonderes”, als sie mit einem freudigen „DANKE“ anzunehmen. Oder: Wenn uns jemand Hilfe anbietet, sagen wir „Nein, es geht schon“ obwohl wir uns nach einem „Ja“ sehnen. Wir wollen nicht zur Last fallen und weisen damit Möglichkeiten zurück. Kennst du das? Wenn du deinen Empfangsmodus üben möchtest, beginne dich zu beobachten. Diese Bewusstheit wird dir helfen, deine Reaktion zu verändern und offener zu sein.

Es ist ein Weg

Beim Schreiben des Artikels habe ich gemerkt, wieviele Schichten betroffen sind. Wenn alles zusammenspielt, dann löst sich ein Knopf. Manchmal klappt es besser und manchmal nicht. In manchen Bereichen geht es ganz leicht und in anderen weniger. Wenn du WILLST, ist es EIN Weg, den du für dich wählen kannst. Das Empfangen ist eine feine Qualität, zu der wir gerade gemeinsam zurückfinden. Es ist nicht alles im TUN zu finden, sondern auch viel im SEIN. Erlauben wir es uns wieder mehr.

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