Login form protected by Login LockDown.


Was bedeutet es frei zu sein? Ist es unabhängig von allem zu sein? Keine Verpflichtungen zu haben? Genug Geld für ein angenehmes Leben zu haben? Keine Ansprüche von anderen erfüllen zu müssen?

Freiheit kommt aus dem Inneren

Frei sein ist mehr. Freie Menschen haben sich von ihrem inneren Gefängnis befreit. Durch diese Befreiung, kann wahre Freiheit erlebt werden. Allein die Verpflichtungen und Abhängigkeiten im außen zu lösen macht nicht frei. Es kann Teil eines Prozesses sein, aber er greift zu wenig tief.

Im mystischen Sinne sind wir freies Bewusstsein. Wir sind das, was im Hintergrund alles beobachtet. Wenn man sich selbst als das wahrnimmt, ist man frei. Frei vom Außen, frei vom Innen. Weil dann alles zusammenfällt – außen und innen.

Der Weg der Freiheit ist für viele ein lebenslanger Prozess

Ich möchte nicht glauben machen, dass es leicht ist, das wahrhaftig zu erkennen. So wie es viele Gurus oder Meister tun.  Für manche mag das stimmen, nach nur einer Session oder einem Retreat einen Durchbruch zu haben. Für andere, ist es ein lebenslanger Prozess. Jene, die daran interessiert sind, möchte ich mit Edition Glück motivieren bis zum Ankommen zu gehen.

Gedankenmuster erkennen, auflösen und loslassen – jeder dieser Schritte führt einen näher an die wahre Freiheit

Der wichtigste erste Schritt, den jeder tun kann, ist es Denkmuster und wiederkehrende Gedanken zu erkennen. Sind diese Gedankenschleifen sehr negativ besetzt, so wie es bei mir sehr lange Zeit der Fall war, dann sollte man seinem Organismus erstmal Ruhe gönnen, indem man andere Gedanken einführt und sie zur Routine macht. Statt „Ich bin schlecht“ also, „Ich bin ok“ oder sogar „Ich bin gut“.

Wenn man einen Schritt weitergeht, kann man aktiv üben, seine Gedanken loszulassen – alle Gedanken, also auch die, die wir als gut bewerten. Für mich war es die Meditationspraxis die mir geholfen hat diesen Schritt zu gehen. Viele Menschen brauchen aber nicht dieses eine Ritual, sondern sie machen es intuitiv und es gilt diese intuitiven Momente auszudehnen. Sie zu bemerken und zu erkennen. Es sind jene Momente, in denen alles in Balance kommt. Zum Beispiel wenn man zufrieden Löcher in die Luft starrt, wie es Kinder so oft tun.

Jene Momente erkennen, in denen alles in Balance kommt. Zum Beispiel wenn man zufrieden Löcher in die Luft starrt.

Diese meditativen Zustände sollte man integrieren und ausdehnen. Für mich ist Meditation nicht mehr ausschließlich sich in den Schneidersitz zu setzen und still zu sein. Meditation ist ein Zustand, den ich auf mein ganzes Leben ausbreiten kann. Zuerst erinnert man sich aktiv daran – bleib präsent! Dann wird es zu einer Routine, die als einzige nicht verstaubt, sondern im Gegenteil frisch ist.

Wenn wir unseren Verstand beherrschen und nicht mehr von unserem Verstand beherrscht werden, dann sind wir wahrhaft frei.

Wenn wir unseren Verstand beherreschen und nicht mehr von unserem Verstand beherrscht werden, dann sind wir wahrhaft frei. Frei in jedem Moment man selbst zu sein.

Das ist es auch, was mit dem Spruch – „Lebe im Moment“ – gemeint ist. Es heißt nicht, alles auf den Putz zu hauen oder sich irgendein neues Konsumgut zu gönnen. Es bedeutet, dass du in dem Moment du selbst sein kannst. Du kannst es nur, wenn du frei bist. Und frei ist man, wenn man Gedanken, die aus der Vergangenheit kommen, loslassen kann.

Dies sind alles Worte. Wenn man sie nicht erlebt, begreift man sie nur vage. Höre nicht auf zu suchen. Der Suchende ist der Lernende. Nur ihm wird es möglich eines Tages anzukommen.

Gewürgt von der Leere im Herzen

Im Banne des schrankenlosen Verstandes

Waten die Menschen

Trüben Auges

So nah der Fülle

%d Bloggern gefällt das: