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Manchmal habe ich das Gefühl, das System, das wir erschaffen haben, fördert den Maschinen-Charakter in uns Menschen. Maschinen sind programmiert. Sie folgen Mustern, sind konditioniert, gleichen Erreichtes mit Erwartetem ab, zählen jede Transaktion. Den Leistungsanspruch in unseren Verstand kodiert, ist uns das In-Konkurrenz-treten zur Routine geworden.

Unser Wirtschaftssystem ist von Leistung, Wettkampf und Macht geprägt.

Unser Wirtschaftssystem ist durch und durch von jener Seite geprägt, die für Leistung, Wettkampf und Macht steht. Um weiterzukommen muss man sich anpassen, das heißt, sich reinhängen (also „lean in“, wie es Sheryl Sandberg, COO von Facebook, formuliert hat). Man muss eben stark sein, um sich im System zu behaupten. Doch entspricht ein solches System der menschlichen Natur?

Den Maschinen fehlt der klare Blick – die Bewusstheit. Sie operieren ja in einem sich unentwegt drehenden Routinenrad.

Manche schaffen es – dieses „Maschinen-Dasein“ zu durchbrechen. Sie werden sich des Spiels bewusst und lernen es zu beherrschen. Es sind die vermeintlich Starken. Sie können noch besser manipulieren, als die Maschinen untereinander. Den Maschinen fehlt der klare Blick – die Bewusstheit. Sie operieren ja in einem sich unentwegt drehenden Routinenrad.

Die Erfolgreichen in diesem System sind meist jene, die sich bewusst geworden sind, wie man das Spiel gewinnen kann. Was ihnen leider oft fehlt ist das liebende Herz. Das Herz ist für mich kein Symbol. Es ist das Organ, das durch bedingungslose Liebe buchstäblich geöffnet werden kann.

Wir brauchen ein System, das der Natur des Menschen untergeordnet ist

Erst die Öffnung des Herzens gemeinsam mit der Bewusstheit, befähigt Menschen aus dem herrschenden System auszusteigen. Es zu durchblicken. Das Mitspielen im System lässt das Herz erkalten. Eine Unterordnung vor dem System, ein Kniefall vor der Manipulation, entspricht dem Gegenteil von Bewusstheit.

Lebe ich das Leben, das meinem Selbst entspricht?

Viele Menschen bekommen manchmal ein dumpfes Knarren im Bauchbereich. Sie liegen zu später Stunde im Bett – allein oder neben ihrem Partner – „Bin ich, ich selbst?“ und „Lebe ich das Leben, das meinem Selbst entspricht?“. Das sind die Lichtmomente, an denen wir festhalten könnten. Genau sie öffnen einen Weg. Den Weg zu einem klareren Blick, zur Wahrheit (Edition Glück Artikel zum Thema Sich fremdfühlen).

To live is the rarest thing in the world. Most people exist, that is all.

Oscar Wilde

Doch die Maschinen in uns, sie sind es gewohnt, diese Momente zu übergehen. Sie zu rekodieren. Zum Beispiel indem sie sich sagen – „Es sind nur noch 3 Monate“, „Jedem geht es so“. Jene Fragen werden unterbunden, weil die Antworten nicht greifbar, vielleicht allzu dramatisch, scheinen.

Ziehen wir unsere Stecker. Lassen wir die Fragen, lassen wir die Zweifel zu. Ja, lassen wir uns sogar fallen in diese Zweifel – „Was soll das eigentlich alles hier?“ (Artikel zum Thema Frei Sein).

Unless your life arises from your spontaneity, from your very empty heart, it is going to be just superficial.

Osho

Es ist ein wunderbares Spiel, wenn man es zu sehen vermag. Der Körper kommt und geht nackt. Der Moment ist es, der zählt. Das ist es was sie sagen, die großen Mystiker. Doch wenn man in diesem Moment sich selbst etwas vorspielt, dann wird es einem nie möglich sein, an dem mystischen Spiel des Lebens teilzunehmen.

Erkennen wir die Lichtmomente des Zweifelns

Bei vielen Menschen wird das Hinterfragen lauter, aber die einstudierte Rolle wird wieder und wieder weitergespielt. Die Machtlosigkeit der Seele angesichts des Dramas, das sich vor ihr abspielt, bringt sie zum Erstarren. Erkennen wir die Lichtmomente, die endlich Durchatmen, endlich wahres Hinterfragen erlauben.

There’s a place in your heart and I know that it is love

Michael Jackson
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