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Überall steht es in großen Lettern: SEI DU SELBST! Nur: Wer bin ich eigentlich? Und bin ich denn wahrhaft ICH selbst? Und wie kann ich überhaupt ICH SELBST sein oder werden? In dem Artikel bekommst du ein paar Impulse, wie du diesem ICH SELBST auf die Schliche kommst.

Für mich bedeutet ICH SELBST SEIN, mich so zu zeigen, wie ich bin. Es bedeutet, mir selbst zu erlauben, das zu tun und so zu sein, wie es mir Freude bereitet. Dabei lasse ich das Schablonen-Selbst, das in unser aller Köpfen existiert, hinter mit. 

Glaub nicht, dass das etwas konstantes ist. Dieses „ICH SELBST SEIN“ verändert sich permanent. Und das ist es auch, was es manchmal so verwirrend und schwer fassbar macht. Und doch gibt es die eine Konstante: Dass wir im Grunde Licht und Liebe sind.

Auch wenn du nicht spirituell bist, kannst du jetzt weiterlesen. Denn Materie besteht aus Energie, also aus kleinen Teilchen, die nicht still stehen – das sagt sogar die Physik. Und das sind wir auch. In uns sind kleine Lichtteilichen, die nicht still stehen und die sich auf die unterschiedlichsten Arten ausdrücken. Damit zeigt sich auch schon das erste Paradoxon: Ich bin konstant Licht, aber trotzdem in permanenter Veränderung.

Wer bin ich dann eigentlich, wenn sich das “wer-ich-bin” ständig verändert?

Das ICH-SELBST-SEIN ist ein Prozess. Du wirst nicht an dem einen Tag aufstehen und dir denken – jetzt hab ichs, jetzt bin ich ICH SELBST. Dein SELBST verändert sich täglich, oder sogar stündlich. Wenn du dir diese Transformation erlaubst, dann erlaubst du dir du selbst zu sein. In jedem Moment anders und das hat auch schon wieder etwas Konstantes – nämlich die Veränderung.

Manche glauben, dass du nur authentisch bist, wenn du dich schwach und verletzlich zeigst. Aber der Weg zu sich bedeutet alle Anteile in sich hervorzuholen. Manchmal fühlt sich das sogar an, wie eine Rolle zu spielen. Nämlich dann, wenn wir Anteile in uns leben, die wir bisher nicht gelebt haben. Und obwohl es sich ungewohnt anfühlt, ist es ein Weg zu unserem authentischen SELBST. Das sind Anteile, die in dir geschlummert haben und die von anderen Anteilen – zum Beispiel der Opferrolle oder dem Selbstzweifel-Anteil verdrängt wurden. 

Und darum geht es: Dir zu erlauben alle Anteile in dir zu leben. Die großen, die kleinen, die leichten, die schweren, die verletzlichen, die starken.

DU SELBST SEIN, das ist nicht die eine Rolle oder der eine Anteil. Beim zu SICH SELBST kommen, ist vor allem auch das Ausprobieren, was dir Freude bringt wichtig. Es dir zu erlauben und den Mut zu haben, die tief vergrabenen Anteile herauszuholen. Oder auch mehrere Anteile nebeneinander zu leben. Ohne Ausprobieren, wird es schwierig sein, dich selbst zu kennenzulernen und zu definieren. Und wenn du etwas ausprobierst, dann fühlt es sich manchmal ungewohnt an. Lass dich davon nicht abbringen, denn das ist der Weg zu dir. 

Vertraue deinem Herzen. Wertschätze dessen Intuition. Wähle die Angst loszulassen und öffne dich der Wahrheit und du wirst erwachen zu Freiheit, Klarheit und Freude am Sein.

Mooji

Für mich beinhaltet das ICH-SELBST-SEIN diese fünf Komponenten. Das sind Dinge die ich tue, um meinem SELBST den Rahmen und die Aufmerksamkeit zu geben, damit es sich entfalten kann.

1. Grenzen setzen, damit du überhaupt den Raum dafür hast, du selbst zu sein.

Das ist der erste Schritt. Schaffe dir einen Raum, in dem du sicher sein kannst, dass andere Menschen – real oder energetisch – deine Grenzen nicht übertreten. Du musst dich ein Stück weit vom Außen frei machen, um nach Innen zu blicken. Denn wenn du ständig im Außen bist, gibt es keinen Platz für das, was da in deinem Inneren schlummert.

2. Die Regeln im Kopf, wie DU zu sein hast, erkennen und hinter dir lassen

Wir alle haben so viele Gedanken darüber, wie etwas zu sein hat, wie wir zu sein haben, wie das Leben zu sein hat. Wenn wir das nie hinterfragen, dann können wir nur so sein, wie es diese impliziten Regeln in uns erlauben. Beim ICH SELBST sein geht es auch darum die Regeln zu sprengen. Und auch zu realisieren, wie vogelfrei du tatsächlich bist.

3. Deine innere Stimme wieder hören

Es gibt etwas in dir das dich intuitiv führt. Wenn du deine innere Stimme nicht hören kannst, dann kannst du ihr auch nicht folgen. Viele von uns haben von klein auf gelernt, dass unsere Gefühle oder Gedanken nicht richtig sind. Wir haben gelernt, so zu sein, wie es in der Welt scheinbar richtig ist. Deshalb verlernen wir, die innere Stimme zu hören. Wie du deiner inneren Stimme wieder mehr Raum geben kannst? Zum Beispiel durch Meditation, freies Schreiben und auch indem du ihr step-by-step folgst und siehst, wohin sie dich liebevoll führt.

4. Mutig Dinge ausprobieren

Das ist ICH SELBST sein ist nicht, sich ausruhen und denken: “Jetzt bin ich ich selbst und das wars”. Nein, es geht vor allem, darum Dinge auszuprobieren. Zu prüfen, was gefällt mir und was gefällt mir nicht. Auch zu erfahren, was mir nicht gefällt, bringt mich einen Schritt weiter zu mir selbst. Und wenn man neue, herausfordernde, Dinge ausprobiert, ruhst du dich nicht in der Komfortzone aus. Das wer und wie DU BIST wächst weiter und weiter.

5. Dich zeigen und dein Strahlen in die Welt bringen.

Oft wollen wir uns nicht zeigen, weil wir uns lieber bescheiden geben. Eben so, wie wir glauben, dass unser Umfeld uns haben möchte. Wir spüren vielleicht das Feuer in uns, machen uns aber kleiner, damit niemand dadurch irritiert wird. Hier hilft es in kleinen Schritten zu denken. Was kannst du heute tun, um dich ein Stück weit mehr so zu zeigen, wie du bist? Denn wenn du dir das erlaubst, entfachst du ein Lauffeuer, das sich von Mensch zu Mensch ausbreitet.

When we peel back the layers over and over again, we are able to find the wisdom and truth of our being, the essence that we are here to share. This is your magic, your gift to the world.

Rebecca Campbell (Light is the new black)

Hinterlasse gerne hier in den Kommentaren oder auf Instagram, was DU SELBST SEIN für dich bedeutet.

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