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Für mich ist Selbstvertrauen eines der wichtigsten Themen überhaupt. Denn das Vertrauen in mich selbst – und ob es da ist oder nicht – verändert alles. Und es ist nicht etwas an dem ich einmal arbeite und, *Schwups*, schon ist es da.

Nein, es ist ein Prozess, es ist ein möglicher Weg, für den man sich aktiv entscheiden kann. Und wir haben immer die Möglichkeit uns zwischen zwei Dingen zu entscheiden. Entweder du entscheidest dich FÜR oder GEGEN dich. Und je öfter du dich FÜR dich entscheidest, desto mehr wirst du dir selbst vertrauen. 

Jetzt kommt womöglich gleich eine Stimme, die dir sagt, dass das egoistisch ist. Denn das ist es, was vor allem wir Frauen tief in uns tragen. Die Selbstaufgabe ist doch das, was eine ehrenhafte, gute Frau oder Mutter ausmacht. Deshalb ist dieses FÜR dich selbst auch immer ein Akt der Rebellion. Also: Lasst uns losgehen! Steigen wir noch heute auf die Barrikaden!

5 Schritte zu mehr Selbstvertrauen

Für mich ist das Selbstvertrauen stärken wie ein Muskel, den ich täglich trainiere. Die Erfolge siehst du zwar sofort nach dem Training. Doch die alten Gewohnheiten sind so stark, dass ein tägliches daran Arbeiten einfach notwendig ist. Ich habe für mich entdeckt, dass diese fünf Schritte mich immer wieder in meine Kraft holen.

1 Denke positiv über dich

Alles beginnt mit einem Gedanken. Alles war zuerst im Kopf eines Menschen, bevor es hervorgebracht wurde. Wenn du über dich Gedanken denkst, die dich kleinmachen oder runterziehen. Dann wirst du genau das erschaffen. 

Und deshalb ist es zu Beginn wichtig, dass du dir deinen Gedanken einmal sehr genau anschaust. Was denkst du. Automatisch. Jeden Tag. Jede Sekunde. Und vor allem: Was denkst du von dir selbst. Denkst du – ich bin dumm, ich schaffe das nicht, ich bin nicht Schuld, …

Und dann beginnst du deine Gedanken aktiv zu kontrollieren. Ja, das ist möglich. Du leitest deine Gedanken also immer mehr in eine positive Richtung. Bis du es schaffst, in den Spiegel zu schauen und laut auszusprechen: „Ja, ich bin wundervoll. Ich bin wertvoll. Ich bin Liebe.“

Und mit jedem positiven Gedanken über dich selbst, wächst dein Selbstvertrauen. Wächst deine Zuversicht. Wächst auch deine positive Ausstrahlung und deine Haltung der Welt gegenüber. Und dann ändert sich alles.

2 Sei gut zu dir

Mit den hilfreicheren Gedanken, kommen auch die hilfreicheren Taten. Denn gut zu dir selbst sein, das heißt nicht einfach nur dir manchmal eine warme Badewanne einzulassen oder deine Fingernägel zu lackieren. 

Es bedeutet vor allem, deinen tiefen Bedürfnissen Raum zu geben. Das kann sein, dass du deinem Bedürfnis nach Freiheit, nach Nähe, nach Alleinsein, nach Ausgelassenheit, nach Sichtbarkeit, nach Kreativität nachgehst. Und dir das auch erlaubst. 

Das bedeutet z.B. auch Grenzen zu setzen. Dem Gegenüber ganz klar und liebevoll zu kommunizieren, was sich für dich selbst am besten anfühlt. Mit jeder Grenze, die du setzt, wachst dein Vertrauen, dass du gut für dich sorgst. Mit jedem Bedürfnis und jedem deiner Werte, die du hochleben lässt, wächst dein Vertrauen in dich, dass du dies auch weiterhin tun wirst.

3 Höre auf dich selbst und such nicht im Außen nach Antworten

Wie viele Jahre habe ich gedacht, die Antwort liegt im Außen. Bei einem Guru oder bei meinen Freunden oder ja, auch bei Google. Wenn du die Antworten dort suchst, wirst du Antworten bekommen, die nichts mit dir zu tun haben. Es sind Antworten, die mehr mit dem, den du fragst zu tun haben. 

Denn die Antworten auf die dringenden Fragen, wie z.B. “Wer will ich sein?“, die wirst du nur bei dir selbst finden. Deshalb übe dies immerzu: Hör auf dich selbst, auch bei den alltäglichen kleineren Entscheidungen. Einfach immer.

Befrage dein Inneres, dein Herz, ja, auch deinen Kopf. Und dann treffe die Entscheidung, aus dir selbst heraus. Das heißt nicht, dass du nicht andere fragen sollst, wenn du nicht weiterweißt, aber du tust es mit dem Wissen, dass die Antwort in dir liegt und nicht im Außen. Du tust es nicht aus dieser Bedürftigkeit und Unsicherheit heraus, aus diesem Hunger nach einer Antwort, die dir niemand geben kann. Ja, auch nicht Google…;)

4 Halte Versprechen dir selbst gegenüber

Wir vertrauen ja nur den Menschen, die das, was sie versprechen auch halten. Oder? Doch uns selbst gegenüber sind die meisten in der Sache sehr nachlässig. Wir nehmen uns jedes Jahr zum Jahreswechsel so viel vor und zwei Wochen später, haben wir alles über Board geworfen. 

Dein Selbstvertrauen wächst, wenn du selbst erkennst, wie sehr du für dich einstehst. Dass du das, was du dir vornimmst auch tust. Wenn du bei jedem Projekt, dass du angehst, nach kürzester Zeit aufgibst, dann kannst du dir selbst nicht mehr vertrauen. Dein Selbstwert sinkt und sinkt. Das ist wie eine Spirale nach unten, die dann nur mehr deine eigene feste Entschlossenheit aufhalten kann.

Wenn du dir etwas vornimmst, nimm dir zuerst einmal nicht zu viel vor. Ich nehme mir z.B. vor jeden Tag etwas für mich und mein Wachstum zu tun. Das ist sehr breit und für mich immer zu schaffen. Was möchtest du dir selbst versprechen und auch halten?

5 Tue Dinge, die dich wachsen lassen

Was sind die Dinge, die du insgeheim gerne machen möchtest, dich aber nie traust wirklich zu tun? Willst du z.B. längere Zeit verreisen? Oder willst du vor einer großen Anzahl an Menschen sprechen? Willst du deine Geschichte mit der Welt teilen? Bei welchem Gedanken kribbelt es und du spürst, wie zwei Kräfte auf dich wirken?

Die eine Kraft, die dich in deiner Komfortzone halten möchte – nach dem Motto „Es ist doch alles gut, so wie es ist.“ Oder „Bleib hier in Sicherheit“. Und die zweite Kraft, die dir leise und irgendwann immer lauter ins Ohr flüstert: TU ES EINFACH! TRAU DICH! 

Wenn du beginnst, dieser leisen Stimme Schritt für Schritt zu folgen, dann wächst du und dann wächst auch dein Selbstvertrauen. Denn du erlebst dich als mutig. Als jemand, der für dich losgeht, neue Dinge ausprobiert und wächst.

Das heißt natürlich nicht, dass es nicht Dinge gibt, die ich nicht vor mir herschieben würde, weil sie – außerhalb meiner Komfortzone liegen. Aber ich bin mir dessen bewusst. Ich weiß, dass ich es tue und versuche es nicht mit Ausreden schlecht zu machen. Oder ich, beginne mit Dingen, die in meinen Augen leichter für mich erscheinen und taste mich langsam hin zu dem, was ich mir in meinen Träumen ausmale.

Du kannst dich für Selbstvertrauen entscheiden. Heute noch.

Du kannst dich bei jeder Abzweigung in deinem Leben fragen – welche Richtung lässt mein Vertrauen in mich wachsen und welche lässt mich klein werden? Und es gibt jeden Tag 1000 Situationen, in denen du dich entscheiden kannst.

Und Trotzdem: Selbstvertrauen kommt nicht über Nacht. Und auch nicht wenn du dir einen Tag lang positive Affirmationen vorsagst. Das Vertrauen kommt, wenn du kontinuierlich und mit Freude dem Vertrauen entgegen gehst. 

Das ist DEIN Leben 

Es gibt nicht die eine Checkliste. Überfordere dich nicht. Fang an, wo auch immer es sich leicht anfühlt. Aber fang an. Hab keine Angst vor deiner eigenen Größe und vor dem was sich aus dem Vertrauen entwickeln könnte. 

Denn das hier ist dein Leben. Es dauert nicht unendlich, sodass wir alles nach hinten verschieben könnten. Hab Spaß am Weg. Und entscheide dich noch heute – für DICH. So leicht kann das sein!

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