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Gibt es etwas, dass du vor der herschiebst? Etwas, dass du insgeheim tun möchtest, nur gleichzeitig lässt es dich erschaudern? Gibt es eine leise Stimme in dir, die dir zuflüstert: Halte die Rede, schreibe den Artikel, buch das Ticket, trau dich mit deiner Leidenschaft rauszugehen?

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

Henry Ford

Ich habe in den letzten Jahren gesehen, wie kraftvoll es ist, meiner inneren Stimme zu folgen. Der Stimme, die prickelt und mir sagt, ich soll mich überwinden, mich zeigen, hinausgehen. Ich habe gesehen, wieviel Wunderbares sich daraus entwickelt. Deshalb möchte ich die wichtigsten Punkte teilen, die mich immer wieder auf den Weg des Wachstums bringen.

In mir gibt es zwei Kräfte

Für mich fühlt sich das so an, als würden zwei Kräfte wirken. Die eine Kraft, die sagt: „Bleib in Sicherheit und verändere nichts.“ Und die andere Kraft sagt: „Trau dich, das Kribbeln zeigt dir wo es lang geht.“ Und eines ist klar: Diese kleine Spielverderberin in mir hat mich schon oft daran gehindert die Dinge zu tun, die mich wachsen lassen.

Die eine Kraft ist die Angst. Die andere ist die Liebe. Während mich die Angst vom Wachsen abhält, holt die Liebe mich raus. In mein Licht und in mein Wachstum. Die Angst hält mich an einem Ort fest und gibt mir sehr begrenzte Möglichkeiten. Die Liebe zeigt mir, dass so vieles für mich möglich ist. Denn aus ihr entspringt auch dieses Vertrauen, dass alles gut ist und alles noch viel schöner sein darf.

Und so habe ich für mich beschlossen: Ich gehe los, für die Liebe zu mir, die Liebe zum Leben, die Liebe zum Sein. Mit jedem Tag und mit jedem Atemzug noch ein Stück weit mehr. Für mich ist es eine klare Entscheidung, die ich zu jeder Zeit treffen darf. Weil ich mich entscheiden kann, dass ich sein darf, wer ich will. Die Schubladen, in die wir uns stecken, sind in unserem Kopf. Und sie sind da, um aufgemacht und gelüftet zu werden.

Was mir hilft mich mehr und mehr für mein Wachsen zu entscheiden:

– Ich erkenne: Es hält mich etwas zurück

Das ist immer der erste Schritt. Wenn du überhaupt merkst, dass dich etwas zurückhält, bist du dem Aufblühen schon ein großes Stück näher. Für mich ist das wie ein Nach-oben-Beamen. Ich beobachte mich aus einer anderen, höheren Perspektive und kann so viel leichter erkennen, was eigentlich gerade passiert.

„Der sicherste Ort für ein Schiff ist der Hafen. Doch dafür sind Schiffe nicht gemacht!“

Albert Einstein
Es gibt unterschiedliche Wege, wie wir versuchen mit diesen zwei „Kräften“ umzugehen. Beispiele dafür sind:

— Wir machen die Möglichkeit, die wir uns eigentlich für uns wünschen schlecht, damit wir uns nicht weiter damit auseinandersetzen müssen. Wir sammeln also jede Information, die gegen unseren (eigentlich gewollten) Schritt steht. Z.B. Wenn ich spüre, dass ich meine Geschichte teilen möchte, dann finde ich jedes Argument, das dagegen spricht. Wir ändern ganz einfach unsere Einstellung.

— Oder wir machen uns selbst schlecht, in etwas so: „Ich kann das nicht“ oder „Ich bin nicht gut genug dafür.“ Und damit müssen wir es auch gar nicht erst probieren. Denn wir glauben ohnehin das Ergebnis zu kennen.

In der Psychologie nennt man das „kognitive Dissonanz“, wenn zwei Kognitionen oder zwei Erkenntnisse in dir entgegengesetzt sind. Man versucht das dann oft auszugleichen und das passiert oft unbewusst. Und das ist auch ganz alltäglich und ok so. Solange es uns nicht zurückhält oder uns vom kreativen Leben abhält. Dann hilft es, sich diesen Prozess bewusst zu machen.

– Ich umarme die Angst

Angst ist da und es ist vollkommen ok. Was deine Angst und Du jetzt nicht brauchen, ist verurteilt zu werden. STOP! Deine Angst will gehört und gesehen zu werden. Also gib dir Zeit und lass sie zu Wort kommen. Vielleicht nimmst du ihr innerlich die Bedenken. Vielleicht „triffst du sie auf einen Kaffee“. So erfährst du, was eigentlich dahinter steckt: Ist es dir Angst vor der Bewertung anderer? Ist es die Angst zu scheitern? Ist es die Angst andere zu verletzen? Ist es die Angst falsch wahrgenommen zu werden?…

Und so gibst du der Angst Raum. So sorgst du gut für diesen Anteil in dir. Und vergiss nicht: Deine Angst hat eine wichtige Funktion und schützt dich. In machen (aus meiner Erfahrung wenigen) Fällen kann sie natürlich auch legitim sein. Deshalb überfordere dich nicht und gehe liebevoll mit ihr um.

– Ich mache es einfach

Wenn du dich mit deiner Angst auseinandergesetzt hast, kannst du ihr  liebevoll zu verstehen geben: „Danke, ich bin schon groß und ich kann entscheiden, was ich will und wer ich sein möchte“. Je öfter du den Weg ins Vertrauen gehst und deiner Angst nicht zu viel Aufmerksamkeit schenkst, desto stärker wird dein Vertrauen in dich selbst

„Warte nicht – die Zeit wird niemals genau richtig sein.“

Napoleon Hill

Oft hilft dabei die Frage: Was ist das schlimmste, das passieren kann? Und dann erkennst du, dass es einfach darum geht, Erfahrungen zu sammeln. Dass du einfach mit jedem Schritt, den du tust, erfährst, was du möchtest und was du nicht möchtest. Dann wird der eigentliche Schritt leichter.

– Ich feiere mich und mein Wachsen

Für mich gehört auch das dazu. Das Feiern von jedem Erfolg. Von jedem Schritt, den ich mich aus meiner Komfortzone getraut habe. So zeigst du deinem Inneren, dass die Angst nicht gerechtfertigt war. Im Gegenteil, dass du dein Wachstum genießt und dich feierst. 

Und wenn es einmal nicht funktioniert? Na und? Was bedeutet schon „nicht funktionieren“. Es ist immer ein Lernen. Und dieses Lernen ist vielseitig. Wir wachsen durch die unterschiedlichsten Erfahrungen.

„Das Leben beginnt außerhalb Deiner Komfortzone.“

Neale Donald Walsch

Mit jedem Schritt, dem du dieser inneren prickelnden Stimme folgst, wirst DU dich mutiger, selbstbestimmter und selbstbewusster erleben. Und wenn du doch etwas vor dir herschiebst, dann weißt du, dass du es tust. Du machst es dir bewusst. Hinterfragst deine Angst. Und entscheidest anschließend für dich selbst. Als erWACHsener Mensch, der weiß, dass es die Angst manchmal zu überwinden gilt.

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